IPPC-Zertifizierung

Was bedeutet die IPPC-Zertifizierung? Auf welche Weise wird das zertifizierte Produkt behandelt? Und wie wichtig ist das IPPC-Zertifikat?

 

Wenn Sie sich das Angebot an unseren atypischen Paletten oder standardisierten Euro-Paletten ansehen, können Sie den Absatz „IPPC-Zertifizierung“ in der Liste der Spezifikationen finden.

Unter der Abkürzung IPPC versteht sich Internationales Pflanzenschutzübereinkommen (auf Englisch International Plant Protection Convention). Es stellt die Behandlung von Holzverpackungen im Trockner durch Erhitzen auf eine Temperatur von mindestens 56 Grad für 30 Minuten im Holzkern dar, wodurch mögliche Schädlinge beseitigt werden. Die behandelten Verpackungen werden mit dem IPPC-Stempel mit spezifischer Lizenznummer gekennzeichnet. Unsere Paletten haben die Nummer 058.

Die Anforderungen an Holzpaletten und zusätzliches Holzverpackungsmaterial ergeben sich aus dem Standard ISPM 15 und aus der EU Verordnung 2016/2031.

Verankerung des IPPC im Gesetz

Die Regeln werden im Standard IPPC/ISPM 15 – im Internationalen Standard für pflanzengesundheitliche Maßnahmen Nr. 15 festgelegt: die Rgeln für die Verwendung vom Holzverpackungsmaterial im internationalen Handel.

Die Kennzeichnung der Produkte ist laut Artikel 96 der Verordnung (EU) 2016/2031 durchzuführen. Das Holzverpackungsmaterial ist laut Artikel 97 der Verordnung (EU) 2016/2031 zu reparieren, erlassen laut Artikel 98 Absatz 1 der Verordnung  (EU) 2016/2031, § 68 Absatz 1, lit. a) des Gesetzes Nr. 326/2004 Slg. über pflanzenmedizinische Behandlung, in der Fassung späterer Vorschriften, Verordnung Nr. 6/2020, über Behandlung oder Kennzeichnung von Holzverpackungsmaterial, Holz oder anderen Gegenständen und ISPM (International Standards for Phytosanitary Measures) Pub. No. 15: Regulation of wood packaging material in international trade, 2018. FA, Rome.

Die Prüfung auf die Einhaltung des technologischen Verfahrens zur Behandlung und Kennzeichnung von Holzverpackungsmaterial wird jährlich durchgeführt. Die Prüfungen werden vom Zentralen Institut für landwirtschaftliche Inspektion und Prüfung sowie von der Zollverwaltung der Tschechischen Republik vorgenommen.

IPPC-Behandlung in der Praxis

Das Ziel der IPPC-Vorbeugung ist die Entstehung der Verunreinigung zu verhindern und zu verringern, und zwar durch die Auswahl der geeigneten Produktionsverfahren und Produktionstechnologien. Zugleich sollte es auch zu einer Kosteneinsparung für verbrauchte Rohmaterialien, Energien und Endtechnologien kommen. Die IPPC-Behandlung erfolgt bei den Holzpaletten, indem das Produkt so erhitzt wird, dass die Temperatur im Holzkern mindestens 30 Minuten lang mindestens 56 °C beträgt (gemessen in der Mitte des stärksten Elements – bei einer Palette in der Mittel des Holzblocks).

Daraus ergibt sich, dass bei der Behandlung keine Mittel auf chemischer Basis eingesetzt werden, die Prozedur erfolgt nur unter Verwendung der Thermodynamik. Während der Prozedur werden alle möglichen kleinen Organismen eliminiert, die sich innerhalb der Palette befinden könnten (zu den häufigsten Schädlingen zählen Borkenkäfer oder Tiere der Familie der Bockkäfer).

IPPC-Kennzeichnung

Eine zertifizierte Palette erkennen Sie leicht, und zwar an der Marke, die direkt auf den Mittelblock der Palette gebrannt wird. Die Marke muss perfekt lesbar und im Rahmen sein und muss einen IPPC-Index sowie Buchstaben und Ziffern enthalten, die das Ursprungsland der Palette und den Kode des Unternehmens bezeichnen, von dem die IPPC-Behandlung durchgeführt wurde.

Bedeutung von IPPC in der Produktion

Die IPPC-Behandlung ist für alle Euro-Paletten notwendig – wenn Sie etwas mehr erfahren möchten, finden Sie in unserem Blog einen Artikel über die Euro-Palette.

Und für atypische Einwegpaletten ist die IPPC-Zertifizierung auch sehr wichtig, und zwar insbesondere wenn sie zusammen mit den Waren ins Ausland ausgeführt werden. Die OPPC-Behandlung wird nämlich von vielen Ländern verlangt.